Dass zu viel Fleisch und Milchprodukte in der Ernährung der Gesundheit schaden, ist durch Studien belegt. Dennoch investiert die EU Millionen Euro in die Bewerbung solcher Produkte.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Dänemark: Der Arzt Mikkel Hindhede leitet eine Klinik, in der der Medikamentenverbrauch um 75 Prozent niedriger liegt als in anderen Krankenhäusern. Der Grund dafür: Hindhede setzt auf naturbelassene Pflanzenkost und auf Methoden der Naturheilkunde. Als es im 1. Weltkrieg zu einer Seeblockade kommt und eine Hungersnot im Land droht, ernennt der dänische Regierungschef Hindhede zu seinem Berater. 80 Prozent der Schweine und ein Drittel der Kühe werden verkauft, Fleisch und Milch drastisch verteuert. Die gewonnene Landfläche wird für Getreide, Gemüse-und Obstanbau genutzt. Die Bevölkerung steigt gezwungenermaßen auf vollwertige Pflanzenkost um, die Hungersnot bleibt aus. Nicht nur das, die Dänen werden auch gesünder, Volkskrankheiten wie Gicht, Diabetes und Herz/Kreislauferkrankungen gehen zurück.
Ein Jahr später: die Spanische Grippe wütet in Europa und führt zu über 20 Millionen Toten - doch Dänemark bleibt weitgehend verschont. Die Gesamtsterblichkeit bleibt hier, im Gegensatz zum Rest Europas, gleich. Die medizinische Fachzeitschrift “The Lancet” hat diese ernährungsmedizinischen Erfolge in einer nachträglichen Untersuchung bestätigt - heute spricht man vom "Wunder von Dänemark". *
Auswirkungen auf Umwelt und Klima
Dass ein Zuviel an Fleisch und Milchprodukten zahlreiche gesundheitliche Auswirkungen haben kann, wurde seit dem „Wunder von Dänemark“ vielfach bestätigt. Dazu kommt, dass die Produktion von Fleisch und Milchprodukten – Stichwort Massentierhaltung - mit viel Tierleid verbunden ist. Und sie hat massive Auswirkungen auf Umwelt, Klima sowie die Ernährungssicherheit: Die industrielle Tierhaltung ist laut Greenpeace weltweit für 80 Prozent des landwirtschaftlichen Flächenverbrauchs und für bis zu 18 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.
Millionen für Werbung
Dennoch wird für diese Produkte fleißig Werbung gemacht: Eine Analyse der Umweltschutzorganisation Greenpeace ergab, dass die Europäische Kommission in den Jahren 2016 bis 2020 rund ein Drittel ihres 776 Millionen Euro schweren Werbebudgets für landwirtschaftliche Produkte in die Bewerbung von Fleisch- und Milchprodukten investierte. Österreich erhielt rund sechs Millionen Euro aus dem Brüsseler Werbetopf und steckte gar 45 Prozent der Gelder in Werbung für (konventionelle) tierische Produkte. Nur etwa 20 Prozent hat Österreich für die Bewerbung von Gemüse und Obst und 35 Prozent für pflanzliche und tierische Bio-Produkte eingesetzt.
Der Großteil der EU-Werbegelder floss in Kampagnen, die zum Ziel hatten, den Konsum von tierischen Produkten zu steigern oder den Rückgang des Fleisch- und Milchkonsums in Europa umzukehren. In Österreich erhielten vorrangig Kampagnen der AgrarMarktAustria finanzielle Mittel, um beispielsweise österreichische Milchprodukte in Ländern wie Indien oder Thailand zu bewerben. Greenpeace kritisiert, dass maßgeblich Kampagnen gefördert wurden, die darauf abzielen, den Konsum tierischer Produkte zu steigern.
Angesichts solcher Fakten darf man sich die Frage stellen: Ist den Verantwortlichen in der Politik unsere Gesundheit, Umwelt- und Klimaschutz ein Anliegen oder geht es doch eher um Profit?
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