DIE WEISSE ROSE
„Die Weiße Rose“ - mit Hans und Sophie Scholl, mit Christoph Probst und etlichen an deren gilt als das bekanntesten und Beispiel für den studentisch-bürgerlichen Widerstand gegen das Nazi-Regime. „Die Weiße Rose“ steht für moralische Lauterkeit, Mut (Zivilcourage) und Opferbereitschaft im Einsatz für humanistisch-demokratische Ideale vor dem Hintergrund einer totalitären Diktatur. Vor wenigen Jahrzehnten war dieses Buch mit dem gleichnamigen Titel Pflichtlektüre in allen Gymnasien.
ZIVILCOURAGE
Ohne Zivilcourage lebt die Freiheit nicht lange.“ Leopold Figl war mehr als fünf Jahre im KZ.
Beim Vorrücken der Roten Armee wurden er und andere Todeskandidaten am 6. April 1945 vom Landesgericht Wien entlassen. Noch im selben Jahr wurde er der Erste Bundeskanzler der 2. Republik Österreich.
MUT - MUTLOSIGKEIT
Damals, ja damals, brauchte es richtig Mut auf- zustehen um für Recht und Gerechtigkeit einzu- treten. Sophie Scholl bezahlte mit ihrem Leben. Heute? ... heute verlangt es nicht besonders viel Mut aufzustehen, um für Recht und Gerech- tigkeit einzutreten.
Dennoch passiert es viel zu selten. Darin liegt auch ein Fluch: ... traust Du Dich, mag es schief gehen ... traust Du Dich nicht, ist es schon (nicht immer, aber oft) schiefgegangen, denn die Mutlosigkeit ist ein ziemlich verlässlicher Wegbereiter in die Depression.
UNRUHE DES GEWISSENS
Churchill: „In ganz Deutschland lebte eine Op- position, die zum Edelsten und Größten gehörte, das in der politischen Geschichte aller Völker je hervorgebracht wurde. Diese Frauen und Män- ner kämpften ohne Hilfe von innen oder aussen, einzig getrieben von der Unruhe ihres Gewissens. Solange sie lebten, waren sie für uns unerkennbar, da sie sich tar- nen mussten.
Aber an den Toten ist der Widerstand sichtbar geworden. Diese Toten ver- mögen nicht alles zu recht- fertigen, was in Deutschland geschah. Aber die Toten und Opfer sind das unzerstörbare Fundament eines neuen Aufbaus.“ Winston Churchill hat Mahatma Gandhi unterschätzt. 1931 nannte er ihn verächtlich einen „aufrührerischen Fakir“, der „halb nackt“ auf den Stufen des Vizekönigspalasts wandle und es wage, mit dem Vertreter der britischen Krone auf Augenhöhe zu verhandeln.
UNRUHE DES GEWISSENS Churchill: „In ganz Deutschland lebte eine Opposition, die zum Edelsten und Größten gehörte, das in der politischen Geschichte aller Völker je hervorgebracht wurde. Diese Frauen und Män-ner kämpften ohne Hilfe von innen oder aussen, einzig getrieben von der Unruhe ihres Gewissens. Solange sie lebten, waren sie für uns unerkennbar, da sie sich tarnen mussten.
Aber an den Toten ist der Widerstand sichtbar geworden. Diese Toten vermögen nicht alles zu rechtfertigen, was in Deutschland geschah. Aber die Toten und Opfer sind das unzerstörbare Fundament eines neuen Aufbaus.“ Winston Churchill hat Mahatma Gandhi unterschätzt. 1931 nannte er ihn verächtlich einen „aufrührerischen Fakir“, der „halb nackt“ auf den Stufen des Vizekönigspalasts wandle und es wage, mit dem Vertreter der britischen Krone auf Augenhöhe zu verhandeln.