Geld herzuschenken ist leicht, verantwortungsvoller Einsatz ist schwieriger.
Geld herzuschenken ist leicht, verantwortungsvoller Einsatz ist schwieriger.

Katrin Rohde: Buchhändlerin in Norddeutschland

Geld herzuschenken ist leicht, verantwortungsvoller Einsatz ist schwieriger.

Hierzulande ist es wohl genau dasselbe: verschenken geht schnell einmal. Wenn aber mit dem Geld etwas Sinnvolles geschehen soll, ist die Sache schwieriger. (Unsere Regierungen tun sich damit ganz und gar nicht leicht.) Bei „unseren“ Afrika Projekten sind die Vertrauenswürdigkeit der Menschen und der regelmäßige Kontakt die wichtigsten Bedingungen.

Dank Euch, auch dank Eurer Spenden, konnten wir heuer schon in einigen schwierigen Situationen effektiv helfen.

Afar - wir spenden einen „neuen“ LKW

Dürre. Dürre, - immer wieder eine schreckliche Plage für Mensch und Tier. Die Region Afar im Norden Äthiopiens, ist - ,,dank“ der Erderwärmung - immer häufiger von dieser Plage betroffen. Der Tankwagen, der lebensspendendes Wasser in die vom Durst geplagten Regionen brachte, war 60 Jahre alt, seine Höchstgeschwindigkeit war 30 kmh, ist schlussendlich zusammengebrochen. Nun haben wir einen „neuen“, alten LKW finanziert, mit dem nun wieder eine Wasser-Notversorgung möglich ist.

Wir spenden einen Brunnen im Maasailand

Es ging schon in den 50iger Jahren los. „Serengeti darf nicht sterben.“ Nun geht es „munter“ weiter. Mehr und mehr der Bewohner werden aus ihrer Heimat vertrieben, denn die ertragreiche Tourismusbranche beansprucht immer größere Flächen für die wilden Tiere (Zynischerweise sind die Maasai der einzige Grund, warum es genau dort dieses faszinierende Wildlife gibt, denn die Maasai waren immer Viehzüchter, nie Jäger. Drum gibt s jetzt dieses faszinierende Wildlife und immer mehr Maasai werden aus ihren angestammten Gebieten vertrieben. Nun gehören zu den vertriebenen Familien auch Freunde von mir. Ich habe vor zwei Jahren diesen kahlen Fleck besucht. Das Drama: kein Wasser. Dass die von einem Brunnen träumen, kann man gut verstehen ...

Nun, vor wenigen Wochen erreichte uns die frohe Botschaft. Der Brunnen ist geschlagen. Das Wasser ist da. Eine Riesenfreude.

Burkina Faso - wir lassen das Waisenhaus nicht verhungern.

Ich habe dieses Waisenhaus von AMPO mit eigenen Augen gesehen, hab dort miterlebt, mit welcher Begeisterung die Kinder und Jugendlichen ihre Chance zu lernen und zu kooperieren wahrnehmen (ganz im Sinne des Wortes). Dabei macht es mich traurig, wenn ich an die erloschenen Augen unserer Wohlstands-satten Kinder denke. „Dank“ der schwierigen politischen Situation in den Ländern der Sahelzone ist auch die Lage in den Waisenhäusern in der letzten Zeit wesentlich schwieriger geworden. Diese Waisenhäuser von AMPO spielen eine wertvolle Rolle im Alltagsleben von Ougaadougou. Sie bringen Straßenkinder von der Straße weg, geben ihnen eine ordentliche Ausbildung und viele der Absolventen sind heute in verantwortungstragenden Positionen. Das macht Sinn. Unsere Spenden sind Ausdruck der Verbundenheit. Dank eurer Spenden konnten wir heuer schon in einigen schwierigen Situationen effektiv helfen.

Author Placeholder

ein Artikel von

Teile deine Meinung auf