Helping other people helps me
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Heini Staudinger und Sylvia Kislinger aus Afrika

Warten auf die neue alte Cessna Wir, also wir alle zusammen. Präziser alle diejenigen, die für diesen Flieger gespendet haben. WIR also können den neuen Flieger für’s Flying Medical Service bezahlen. Danke. Danke. Danke. Ist das beglückend! Und dann gibt’s wieder Hilfe vom Himmel.

Ich habe es im letzten brennstoff erzählt. Der alte Flieger ist abgestürzt. Alle sechs Insassen haben überlebt. Super. Der Flieger war hin. Schade. So ist es. Der »Neue« kostet rund 40.000 Euro. »Neu« meint in diesem Fall eine 40 Jahre alte Cessna, die jetzt gerade in Amerika von Superprofis sorgfältig überholt wird. Diese Spezialisten verschenken ihre Arbeitszeit, dafür müssen »wir« ein Weilchen länger warten. Dann kann »unser« Flieger wieder »Hilfe vom Himmel« bringen. Diese Hilfe leistet etwas, was für uns alle so selbstverständlich ist, nämlich eine ganz bescheidene, medizinische Grundversorgung.


Das gebildete Herz

Hello Sylvi and Heini!

Greetings from Ketumbeine. We had a little bit of rain three days ago but now it is hot and dry again. This is a difficult time of year as the bead ladies and their families endure the dry season. Even though goats are sick, children have no milk, and there is no grass, we experience rain through orders like yours! I often remind them that there is no dry season in Naapok bead project. Thank you for providing 'rain' by giving us such a big order. The ladies are very grateful for your help. Asante sana!

Bethany


Bethany Freeberg hat diese E-Mail im Herbst 2013 geschrieben. Sie ist die Frau von Dr. Steven Freeberg, dem »Vater« aller »unserer« Kamele in Tanzania. Bethanys »bead-ladies« – sie fädeln das ganze Jahr hindurch die schönen Perlensterne, die ihr in der Weihnachtszeit in den GEA-Läden kaufen könnt – erhalten seit zwei Jahren mit den Aufträgen von GEA, aktive Hilfe zur Selbsthilfe. Bethany schreibt, dass sie die Frauen in den Zeiten der Dürre immer wieder daran erinnert, dass es bei den Aufträgen für diese Sterne KEINE Dürrezeiten gibt. Und das bedeutet verlässlich ein fixes Einkommen das ganze Jahr hindurch. Für uns ist es schön und gleichzeitig so einfach, diesen Frauen Aufträge geben zu können. Für sie ist es wie Regen in der Dürre.

Die lange Dürrezeit hat die Menschen und Tiere um Ketumbeine im letzten Jahr extrem hart getroffen. Diejenigen Familien, die schon Kamele haben, hatten es ein wenig leichter. Ohne Zweifel ist aber die Anzahl der Kamele, die die Auswirkungen einer Trockenheit durch ihre Milch weitgehend entschärfen könnten, noch lange nicht erreicht. Wird vielleicht auch nie erreicht werden. Aber jedes zusätzliche Kamel in der Herde bedeutet ein bisschen weniger Not in den extremen Zeiten der Dürre. Im Februar wollen wir wieder unsere Projekte in Tanzania, Kenya und Äthiopien besuchen. Dank eurer großzügigen Spenden werden wir Steven Freeberg das Geld für eine dritte Kamelherde überbringen können, werden wir Valerie Browning in Äthiopien in ihrem APDA-Projekt erneut Unterstützung zusichern können, wird Pat Patten den Schulbetrieb in seiner Berufsschule für behinderte Jugendliche in Olkakola 2014 aufrecht erhalten können und werden wir die großartigen Schulungs- und Aufklärungsseminare für die Maasaifrauen in der Loyta-Region weiter finanziell unterstützen können. Danke euch allen, die ihr das durch eure Sprenden ermöglicht, und Dank auch dem Himmel, dass er euch und uns mit dem Privileg beschenkt hat, geben zu können.


AFRIKA-SPENDENKONTO lautend auf
Heinrich Staudinger für Afrika
Kennwort: brennstoff 41
Konto-Nr. 1.370, Raika 32415
IBAN AT18 3241 5000 0000 1370
BIC RLN WAT WWO WS

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