,,Die Welt ist groß, und Rettung lauert überall.“
,,Die Welt ist groß, und Rettung lauert überall.“
Brennstoff Nr. 69 | Ilija Trojanow | 10.07.2026

Die Welt ist groß und Rettung lauert überall,
- so lautet der Titel eines Buches von Ilija Trojanow. Und als mein Freund, Elmar Hagen, den Gemüsebau Garten von Tristan & Jahwezi sah, war er so überwältigt, dass er in dieser Art von Landwirtschaft eine Rettung sah. Rettung für Mutter Erde. Rettung auch für den Menschen, denn natürlich macht das etwas aus, was eine/r isst ...

In beeindruckender Weise zeigen die beiden in ihrem Gartenbaubetrieb vor, wie respektvoller Umgang mit Mutter Erde gesunde Pflanzen hervorbringt, die nicht nur gut schmecken und uns ernähren, sondern auch vital und lebendig machen.

Als Kleinstbauern versorgen sie rund 100 Haushalte wöchentlich mit Gemüse. Kraftstrotzender Salat, riesige Sellerieköpfe, Lauch in der Stärke eines Unterarms, usw ... zeugen von der Richtigkeit seiner Methode. Zudem kultivieren sie Heilkräuter, Blumen, Faser- und Färbepflanzen, Obstbäume und Pilze. Für Reinsaat und Arche Noah selektieren, züchten und vermehren sie samenfestes Saatgut.

Boden füttern

Herzstück ihrer Arbeit ist immer und immer wieder der gesunde und lebendige Boden. Tristan weiß, dass man den Boden füttern muss, dann gibt er reiche Frucht. Wie? ... mit allem Biologischen, - mit allem, was lebt, - mit allem, was Kompost werden kann. Die kleinen Bilder links oben zeigen Kulturen seines Gartens im Waldviertel // auf der rechten Seite zeigen die kleinen Bilder Kulturen in Mali 1. Füttern 2. in bloß zwei Wochen sind diese Hirsesamen aufgegangen und hochgeschossen. Mit diesen grünen Trieben füttert er den Boden, und in relativ kurzer Zeit wird daraus eben ein lebendiger Boden, der reiche Frucht gibt.

GEA - Akademie

Tristan gibt sein Wissen gerne weiter. Bei uns, in der GEA Akademie, gibt es immer wieder Seminare zum Thema „Lebendiger Garten“. Dieses Mal findest Du ein Seminar mit Tristan und Karin zum Thema: „Die Welt der Färberpflanzen“

Know-How ... besonders gern für Afrika

Tristan ist in Mali aufgewachsen und über Umwege - wie das halt so ist - ist er im Waldviertel gelandet. Er hat seine Wurzeln nicht vergessen. Er pflegt sie und bringt seine Erfahrung, sein Know-How besonders gern nach Afrika.

Das ist Sünde
Mindestens ein Drittel aller Lebensmittel wird hierzulande weggeschmissen. Früher hat man gesagt: „Sünde“.
Der Umgang mit ‚Böden, Pflanzen und Tieren ist genauso erschreckend.
Bei Tristan und Jahwezi „lauert Rettung überall“

www.biosain.at

Lebendiger Boden
Du musst den Boden füttern, dann gibt er
reiche Frucht.

Vor ein paar Jahren begleitete ich ihn nach Mali. Dort wollte er Mustergärten anlegen, um seine Methode zu demonstrieren und zu lehren. Mit unglaublichem Elan begann er den harten Boden zu bearbeiten (ein österreichischer Bauer hätte angesichts des harten Bodens nur den Kopf geschüttelt). Und dann begann er den Boden mit allem Organischen, was er nur finden konnte, zu füttern.

Boden füttern

Im Bild, auf dieser Seite links oben, siehst du vertrocknetes Gras auf den Beeten, darunter Hirsesamen, und innerhalb von zwei Wochen spross die Hirse mit voller Kraft heraus. Dabei gings ihm nur um grünes Futter für den Boden. Schritt für Schritt entstanden so lebendige Böden. Mit großer Begeisterung gibt Tristan sein Wissen in Mali, Burkina Faso, Ghana und Kenia weiter. Wir unterstützen seine Arbeit in Afrika in der Überzeugung, dass die wertvollste Hilfe die Hilfe zur Selbsthilfe ist.

BREAKING NEWS... das ist schon unheimlich!

Afar, Nord-Äthiopien. Zuerst extreme Dürre, dann unheimliche Niederschläge, und jetzt Erdbeben und Vulkanausbrüche. Wir unterstützen APDA seit vielen Jahren. Valerie (sh. Brennstoff 68a) bittet um 10.000 Euro, um tausende Menschen aus den Gefahrenzonen herauszuholen.

10.000,- Euro für die Menschen in Afar - JETZT

Die GEA- und Brennstoff-Community macht es möglich, dass wir in dieser Notsituation helfen können ... die Afar leben in der wildesten Gegend der Welt. Hitze mit Tagen über 50 Grad. Dürre. Fluten. Vulkane. Erdbeben ... Ich sage oft, - würde man uns dorthin versetzen, in spätestens drei Monaten wären wir mit ziemlicher Sicherheit alle tot. Angesichts der Erderwärmung könnte ihr Know-How noch einmal sehr wertvoll werden. „Vorläufig“ danke ich Euch allen im Namen der Afar!


Ein Zeichen der Verbundenheit

In Afrika hab ich das Entscheidende für mein Leben gelernt, - nämlich: „Es gibt im Leben nichts Wichtigeres als das Leben.“ Das Leben selbst ist es. Nicht das Geld, nicht das Auto, nicht Haus und Hof, das Leben ist es.

Ich bin dankbar, dass wir - im Verbund mit Euch - lebensbejahende Projekte in Afrika unterstützen dürfen und auch unterstützen können.

Deine Spende geht zu 100 % zu den Projekten in Afrika. Danke im Namen unserer afrikanischen Freunde.

AFRIKA-SPENDENKONTO lautend auf:
Heinrich Staudinger für Afrika
Kennwort: MENSCHHEITSFAMILIE
IBAN: AT18 3241 5000 0000 1370
BIC: RLN WAT WWO WS
Mit unseren Spendengeldern unterstützen wir Gemeinschafts-dienende Projekte in Afrika.

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ein Artikel von

Ilija Trojanow

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