Saatgut als Gemeineigentum: „Open Source Seeds“

Saatgut als Gemeineigentum

von Henri Huhki Quelcun

Eine der Hauptwaffen des internationalen „Neo-Proletariats“: Open Source-Software als Gemeineigentum und zum Schutz von Gemeineigentum der ganzen Menschheit. In jüngerer Zeit hat beispielsweise die „Open Source Seeds Initiative“ Schlagzeilen gemacht: Die Bewegung wurde 2012 in den USA gegründet, um Saatgut unpatentierbar zu machen.

Ihr erster großer europäischer Erfolg: Die öffentliche Lizenzierung der Paradeisersorte „Sunviva“; kein Monsanto oder Bayer wird sie jemals patentieren oder mit einem Pestizid kombiniert als einträgliches Doppelpack exclusiv anbieten dürfen. Auch einige Getreide- und Salat-Sorten wurden schon dergestalt open-source-geschützt.

„Open Source Seeds“ arbeitet seit 2017 mittlerweile auch in Deutschland. Dahinter steht die deutsche NGO Agrecol.

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Artikelfoto: Saslistock / istock

 

 

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