Gedankenhäppchen

Brief an einen jungen Dichter:  „(…) und ich möchte Sie, so gut ich es kann bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben, wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie jetzt nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne zu merken, eines fernen Tages in die Antworten hinein.“
Rainer Maria Rilke

Der griechische Denker Heraklit stellte sich als einer der Ersten die Frage: Gibt es ein unveränderliches Sein, oder gibt es nur ein sich stets änderndes Werden? Er glaubte: Nichts hat Bestand. Es ist ein ewiges Werden. Viele Menschen kennen heute noch seine Sentenzen: „Alles fließt“ oder „Man steigt nicht zweimal in denselben Fluss“. Heraklit ahnte schon, dass es hinter diesem ewigen Werden ein verborgenes Grundgesetz gibt.
Heraklit (544 – 483 v.C.)

Und so lang du das nicht hast, dieses: Stirb und werde! Bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde.
J. W. Goethe

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Editorial zur Ausgabe Brennstoff No. 59

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