Afrika. Zeichen der Verbundenheit

Geprüft und für gut befunden

Steuerliche Absetzbarkeit für unsere Spendengelder gewährleistet.

Auf unser Spendenkonto wurden in den letzten 10 Jahren in Summe etwa 1,5 Millionen Euro Spendengelder eingezahlt. Nach 3jähriger vereinsgebundener Entwicklungszusammenarbeit und einer unabhängigen Prüfung der Zahlen und Fakten wurde nun unserem Verein »Bahati Sasa – Heini für Afrika« (Verein für Entwicklungszusammenarbeit) die Mildtätigkeit zuerkannt, was bedeutet, dass alle nun eintreffenden Spendengelder steuerlich absetzbar sind.

Die reichen Staaten drücken sich vor der Verpflichtung der fairen Entwicklungshilfe. Immerhin erlauben sie manchen Organisationen (siehe https://service.bmf.gv. at/service/allg/spenden/show_mast.asp ) und nun auch unserem Verein »Bahati Sasa«, für die Spenden eine Spendenbestätigung auszustellen, die es erlaubt, den gespendeten Betrag von der Steuer abzusetzen.

Alle Spenden stecken wir – bis zum letzten Groschen – in Projekte der Hoffnung (Bildung, Gesundheit, Was- ser), um dort und da die Not zu lindern und … um den Menschen in Afrika ein Zeichen der Verbundenheit zu senden. Denn wir alle wissen, dass wir nur eine Welt haben und dass die Lösung der großen Probleme die Mithilfe aller Menschen aller Nationen braucht. Immerhin! Die Spenden auf unserem Konto sind in Zukunft absetzbar. Wir schicken dir/euch gerne die nötige Spendenbestätigung. Detaillierte Informationen zum Verein »Bahati Sasa – Heini für Afrika (Verein für Entwicklungszusammenarbeit )« und zur Absetzbarkeit der Spendengelder findet ihr auf www.gea.at/afrika/ spendenabsetzbarkeit. Fragen dazu gerne auch an unseren Mike per E-Mail: mike@gea.at.

Nichts Schöneres als eine gesunde Kuh

Die Maasai sind Viehzüchter. Sie lieben ihre Kühe, Ziegen und Schafe. Sie leben mit und von ihren Tieren. So manche Familie ist dank ihres Viehbestandes nennenswert wohlhabend. Sie könnten sich Fernseher leisten, manche auch Autos … die meisten haben NULL Interesse an diesen Gütern. Für sie gibt es nichts Schöneres als eine gesunde Kuh.

Unterm Strich arbeiten sie viel weniger als wir. Wenn die Natur mitspielt, sprich, wenn es genug regnet, dann ist ihr Leben im Kreis ihrer Großfamilie und ihrer Tiere ein ausgefülltes und erfülltes Leben. Ich meine

im Ernst, dass viele von ihnen viel glücklicher leben als wir. Zwei Beispiele, warum ich das meine: Ich habe versucht Maasaifrauen vom Schicksal alleinerziehen- der Mütter zu erzählen – sie haben es mir einfach nicht geglaubt, dass es »so etwas« geben kann; und ich habe ihnen erzählt von der Einsamkeit vieler alter Men- schen – sie wollten es mir nicht glauben, weil bei ihnen das Alter den größten Respekt genießt und die Alten ihr Leben – eingebunden in der großen Familie – genießen.

Schöpfungsverantwortung

Wir haben nur eine Erde. Für die Klimaänderung und Erderwärmung sind fast ausschließlich die industrialisierten Länder – die mit den vielen Maschinen – verantwortlich. Wir, die reichen Länder, müssen mit der schwachsinnigen Energieverschwendung auf hören. Warum schwachsinnig? Weil diese Energieverschwendung uns nicht glücklicher, jedoch die Armen ärmer und unglücklicher macht.

Jeder Euro zählt – mancher zählt doppelt

Jeden Monat schicken uns die Ladies aus unserer Buchhaltung eine Liste mit den eingegangenen Spendengeldern für Afrika. Im März war ein Betrag von 10.000 Euro mit dem Namen »Familie Söllradl«, einer Adresse in Innsbruck und einer Festnetznummer, angegeben. Keine E-Mail-Adresse. Es hat recht lange gedauert, bis es mit einem Telefonat geklappt hat. Dann war es aber ein ganz besonderes Gespräch. Frau Söllradl hat erzählt, dass sie und ihr Mann in Tirol ihr ganzes Leben lang von Wasser reich gesegnet waren. Als Dank für dieses Geschenk des Himmels hätten sie sich entschlossen, einen Teil ihres Ersparten für die Errichtung eines Brunnens für Menschen in Dürre- gebieten zu spenden. Sie hätten dabei an »Heini für Afrika« gedacht; ihm würden sie vertrauen. Ihnen, liebe Familie Söllradl, und euch allen, die ihr uns eure Spendengelder anvertraut, wollen wir für dieses Vertrauen danken und möchten euch einmal mehr versichern, dass sämtliche Spendengelder unbürokratisch und ungekürzt in unsere Projekte in Äthiopien, Tansania und Kenia fließen.

P.S.: »Ihr« Brunnen, liebe Familie Söllradl, ist in einer Krankenstation im Norden Tansanias bereits im Entstehen. DANKE!

Artikel dieser Ausgabe
Editorial Heini Staudinger

Ausgabe 45

2 Minuten

Buchauszug Patrick Spät

Automatisch arbeitslos

11 Minuten

Essai Dschuang Dsi und Moreau

MaschinenHerz

3 Minuten

Essai Fabian Scheidler

Das Ende der Megamaschine

8 Minuten

Essai Josef Stampfer

Genossenschaft – Illusion und Wirklichkeit

3 Minuten

Buchauszug Günther Anders

Moralische Phantasie

3 Minuten

Essai Huhki Henri Quelcun

L'homme démachiné

4 Minuten

Kommentar Heini Staudinger und Sylvia Kislinger

Afrika. Zeichen der Verbundenheit

3 Minuten

Empfehlung Sylvia Kislinger

Oskarl für Improvisation

2 Minuten

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